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vitus

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Montag, 12. Februar 2007, 13:27

Ausschreitungen Lok Leipzig gegen Aue 2! Ostproblem???

Ausschreitungen beim Fußballspiel zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und dem FC Erzgebirge Aue II

Am Freitag fand das Viertelfinale im Sächsischen Landespokal zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und dem FC Erzgebirge Aue II im Bruno-Plache-Stadion (Leipzig-Probstheida) statt.
Aus Aue reisten mittels Bahn und PKW ca. 350 Anhänger an. Die Mehrzahl dieser Personen wurde mit einem bereit gestellten Bustransfer vom Hbf. Leipzig zum Stadion verbracht. Dieser Transport verlief ohne Probleme. Ebenso gestaltete sich der Anmarsch der ca. 5.000 Anhänger des 1. Lok Leipzig im wesentlichen störungsfrei.
Nach Anpfiff des Spieles wurden zunächst einige pyrotechnische Erzeugnisse durch die Anhänger beider Manschaften gezündet in deren Folge der Schiedsrichter kurzzeitig das Spiel unterbrach. Die Situation drohte bereits zu diesem Zeitpunkt zu eskalieren. Allerdings konnten die eingesetzten Security Kräfte des Veranstalters und der Stadionsprecher auf die Zuschauer einwirken. Das Spiel wurde fortgesetzt. Verbale Auseinandersetzungen zwischen beiden Fangruppen wurden aber auf hohem Niveau beibehalten.
In der zweiten Halbzeit kam es zum weiteren Zünden von pyrotechnischen Erzeugnissen, in dessen Folge der Schiedsrichter das Spiel erneut für 8 Minuten unterbrechen musste. Die Sicht auf das Spielfeld wurde durch dichte Rauchschwaden stark behindert.
Die pyrotechnischen Erzeugnisse brachten die Anhänger beider Mannschaften, trotz Kontrollen des durch den Veranstalter eingesetzten Sicherheitsdienstes, mit ins Stadion bzw. auf die Tribüne.
Durch die polizeilichen Einsatzkräfte musste die Pufferzone zwischen den Leipziger- und Auer Anhängern vergrößert werden, so dass das Spiel zunächst wiederholt fortgesetzt werden konnte. Die Trennung musste erfolgen, um eine Eskalation im Bereich des Stadions zu verhindern.
Nach Spielende um 16:10 Uhr erfolgte der reibungslose Abtransport der Anhängern des FC Erzgebirge Aue mit den bereitgestellten Bussen zum Hbf.
Bereits beim Verlassen des Stadions kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen unter den gewaltbereiten Anhängern des 1. FC Lok Leipzig. Diese Streitigkeiten konnten durch die Polizeikräfte schnell unterbunden werden, so dass der Abfluss von der Connewitzer Str. in Richtung Prager Str. ohne größere Störungen erfolgen konnte.
Gegen 16:18 Uhr versuchten 80 gewaltbereite Anhänger des 1. FC Lok in Richtung des Abfahrtortes der Zuschauer aus Aue zu gelangen, dies unterbanden die dort eingesetzten Kräfte im Kreuzungsbereich der Connewitzer Straße/ Prager Straße.
Die gewaltbereiten Anhänger des 1. FC Lok Leipzig formierten sich unmittelbar daraufhin zum Angriff auf die Polizeibeamten. Hierbei zählten sie von 5 rückwärts nach unten und rannten dann in Richtung der Polizeikräfte, dabei hatte sich die Zahl innerhalb von Minuten auf mehr als 800 Personen erhöht. Diese benutzten alle möglichen Wurfgeschosse (Pflastersteine, größere Betonteile, Teile von Mauerresten und aus dem Gleisbett gesammelte Steine), welche sie gezielt gegen die Polizeibeamten und die Einsatztechnik warfen. Selbst abseits stehende Polizeifahrzeuge, die nur mit einer Kollegin besetzt waren, griffen die Störer in hoher Anzahl massiv an. Die eingesetzten Dienstpferde und –hunde waren Ziel der offenbar kurz zuvor geplanten Angriffe. Die Gewaltbereitschaft der Anhänger des 1. FC Lok wurde offensichtlich durch einige Personen weiterhin geführt und koordiniert. Ziel war es, die polizeilichen Einsatzkräfte an der Gesundheit massiv zu schädigen. Die Gewalttätigkeiten waren seitens dieser Personen nicht mehr kontrolliert. Die Polizisten wurden vorsätzlich als Opfer der Gewalttaten ausgewählt. Der Einsatz von Mitteln des unmittelbaren Zwangs (Pfefferspray und Schlagstock) wurde durch die Einsatzleitung angewiesen. Noch während des Angriffs versuchte eine große Anzahl von Störern zu den Diensthunden zu gelangen, um diese einsatzunfähig zu machen. Hierbei erlitten sie aufgrund ihres eigenen Angriffs Bissverletzungen. Gleichzeitig versuchten andere Störer die eingesetzten Dienstpferde durch Steinwürfe zu verletzen. Die Polizei geht gegenwärtig davon aus, dass die Angriffe so forsiert wurden, dass auch mit schwersten Verletzungen der eingesetzten Beamten vorsätzlich gerechnet wurde.
Unmittelbar nach Ausbruch der Gewalttätigkeiten, griffen aus der Masse der 800 Anhänger des 1. FC Lok eine größere Anzahl von Straftätern auch zwei eingesetzte Zivilbeamte der Polizei an. Dabei wurden die zwei Kollegen voneinander getrennt, wobei jeder der Kollegen von mindestens 20 Störern verfolgt und zu Fall gebracht wurde. Am Rande des Fluchtweges der Kollegen bildete sich eine Art „Spalier", welches die Polizeibeamten durchlaufen mussten. Hierbei wiesen die Verfolger immer wieder daraufhin, dass es sich um zivile Polizeibeamte handelt. Die an dem Rand stehenden Anhänger des 1. FC Lok schlossen sich der Masse der Verfolger an und skandierten heftigste Losungen gegen die Zivilbeamten. Nachdem ein Kollege durch körperliche Attacken der Verfolger zu Fall kam, wurde er dermaßen bedrängt, dass er sich zur Androhung der Schusswaffe entschloss. Trotzdem ließen die Verfolger nicht von ihm ab und sammelten in der Nähe abgelagerte Gegenstände auf. Dem Polizisten stellte sich diese Situation so dar, dass ein Angriff dieser Gewalttäter mittels der gesammelten Gegenstände gegen ihn unmittelbar bevorstand. Es bestand akute Lebensgefahr für den Kollegen, so dass dieser aufgrund des Handelns des polizeilichen Gegenübers gezwungen war, einen Warnschuss abzugeben. Trotzdem entfernten sich die Gewalttäter nicht, erst ein nunmehr eintreffendes Einsatzkommando konnte den Kollegen aus dieser Bedrohungslage befreien.
Bei den Auseinandersetzungen wurden weiterhin insgesamt 36 Polizeibeamte verletzt und 21 Fahrzeuge beschädigt. Die Straftäter beschädigten außerdem die Scheiben eines Wartehauses der LVB, zwei der dortigen Sparkassenniederlassung sowie die Scheiben eines LVB Einsatzfahrzeuges. Sie brannten außerdem drei Müllbehälter an. Der derzeitig bekannte Sachschaden beträgt 12 000 Euro (ohne Polizeifahrzeuge).
Derzeit sind 6 verletzte Zivilpersonen bekannt, welche medizinisch behandelt werden mussten. Eine Trennung nach Störern bzw. Nichtstörern kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erfolgen.
Bisher gelang die vorläufige Festnahme von fünf Gewalttätern. Gegen diese wird wegen gemeinschaftlich begangenen Landfriedensbruch ermittelt. Auf Anweisung des Polizeipräsidenten der PD Leipzig, Herrn Rolf Müller, hat die Kriminalpolizei für die weiteren Ermittlungen sofort eine Einsatzgruppe gebildet. Neben den polizeilichen Ermittlungen werden derzeit auch angefertigte Videomaterialien gesichtet und ausgewertet, so dass die Kriminalpolizei davon ausgeht, weitere Täter bekannt zu machen.
Nach dem Ligaspiel in Bad Lausick griff ein Gruppierung von Leipzig-Anhängern linke Jugendliche an, einer davon musste mit einem gebrochenen Kiefer ins Krankenhaus transportiert werden. Letzter trauriger Höhepunkt war Ende Januar eine Geldstrafe von 200 Euro und drei Punkten Abzug für die A-Jugend, nachdem bei der Partie Lokomotive gegen Sachsen Leipzig Anhänger das Spielfeld gestürmt hatten und das Spiel unterbrochen werden musste.
1995-1996 Greifswalder SC(D) 1999-2000 Blau-Weiss Greifswald(C) 2001-2002 Greifswalder SC(B) 2003-2005 Blau-Weiss Greifswald(A)KL/BZL 2005- SV Gützkow Kreisoberligal(Kreispokal05u06)http://www.sv-guetzkow.de/

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Bushido

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Montag, 12. Februar 2007, 13:56

Was sind das den für Fans! Warum passiert sowas anscheinend immer öfter und überall? Das ist doch nicht normal. wenn solche Leute schon unbedingt Scheiße bauen müssen, dann sollen sie das doch bitte nicht im Stadion / Umfeld von großveranstaltungen machen... sollen sie sich halt auf irgendeiner Wiese treffen und sich da die Köpfe weichprügeln, aber bei Sportveranstaltungen haben so assoziale nichts verloren.

Keeperforum

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Montag, 12. Februar 2007, 14:59

Also mein Beileid geht an die, die durch diese Dinge verletzt werden, seelisch als auch körperlich.

Es gibt keine Erklärung und keine Entschuldigung für solche Vorkomnisse, aber die Anzahl solcher Ereignisse steigt und mehrt sich ... grade zuletzt wieder in Italien. Dort stirbt sogar ein Polizist.

Ev. kann man es mit der momentanen Perspektivlosigkeit der Menschen was Ihre Jobs oder Zukunft angeht erklären ... aber rechtfertigen kann man es so niemals! Solche Menschen würden in meiner Welt nie wieder eine Sportveranstaltung besuchen geschweige denn ohne lange Haft davon kommen. Gewaltverbrecher sind die, die man richtig bestrafen sollte.

Stattdessen wird in der heutigen Zeit ein Betrüger mehr bestraft wie ein Vergewaltiger ... so langsam bekommt das Rechtssystem nun mal den Anstoss über die heutigen Bestrafungen in diesen Sachen nachzudenken!

vitus

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Montag, 12. Februar 2007, 15:08

Der Sizilienvergleich drängt sich hier fast auf. Echt harte Geschichte von dem Lok-Aktivisten. Da kann man nun von DFB Seite zeigen wie man in Deutschland auf sowas reagiert. Mal Abwarten.

Für die Macher der Beiden verrufenen Fussballvereine tut es mir echt leid.
Es ist bestimmt nicht einfach mit viel Herzblut einen Traditionsverein zu führen und durch die eigenen Leute immer wieder negativ in den Medien zu landen.
Verlierer ganz klar der Fussball und seine normalen Fans!
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Montag, 12. Februar 2007, 18:13

Zwanziger droht mit Spieleinstellungen im Osten

Nach den schweren Ausschreitungen in Leipzig hat DFB-Präsident Theo Zwanziger mit der Einstellung von Teilen des Spielbetriebs gedroht.

«Wenn uns bei allen Anstrengungen zum Schluss nicht gelingt, solche Ereignisse zu verhindern, dann darf dort kein Fußball mehr gespielt werden», sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei einer Pressekonferenz in Frankfurt/Main. Gleichzeitig appellierte er an die Verantwortlichen im Osten, für sichere Sportstätten zu sorgen. «Es müssen sichere Stadien im Osten stehen, sonst gibt es keinen Fußball.»

Bereits am 13. Februar wollen Verantwortliche des Sächsischen Verbandes und des DFB über eine Absetzung des kommenden Spieltags in den Ligen des Landes entscheiden. «Ich hoffe und wünsche, dass man die Kraft dazu hat, ein solches Zeichen zu setzen. Es wäre ein Zeichen der Solidarität für die Polizei», sagte Zwanziger, nachdem bei Krawallen und einer Straßenschlacht mit rund 800 Hooligans nach dem Pokalspiel zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und Erzgebirge Aue II insgesamt 42 Menschen verletzt worden, darunter 36 Polizeibeamte. «Das sind unsere Freunde, das andere unsere Feinde. Die Gefechtslage muss klar sein», meinte Zwanziger.

Der DFB-Chef, der ebenso wie die Polizei-Gewerkschaften ein hartes Vorgehen gegen die Hooligans und Randalierer forderte, machte unmissverständlich deutlich, dass sich solche Ausschreitungen nicht wiederholen dürfen. «Wir können es nicht hinnehmen, dass die gesamte Bundesliga, die zweite sowie die Regional- und Oberligen unter den obwaltenden Verhältnissen an drei vier Standorten in ein Bild gebracht werden, als sei der deutsche Fußball verseucht. Denn das ist er nicht», sagte der sichtlich aufgebrachte Zwanziger und nannte sichere Stadien, eine funktionierende Fanarbeit und funktionierende Vereinsstrukturen, «die in der Lage sind, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und kein wischi-waschi zulassen», als unverzichtbare Voraussetzungen für Spitzenfußball im Osten.

Ostfußball-Chef Hans-Georg Moldenhauer forderte von allen Vereinen, Kommunen und Sicherheitskräften mehr Konsequenz bei der Durchsetzung von Regelungen und Bestimmungen gefordert. «Wir haben so oft gesprochen und mit allen Beteiligten konferiert, für mich ist jetzt die Geduld am Ende», sagte Moldenhauer der dpa. Alle ungelösten Punkte wie rechtliche Grundlagen, erweiterte Stadionverbote, polizeiliche Meldepflicht müssten jetzt schnell geklärt werden.

Auch in den unteren Spielklassen würde es Sicherheitsbestimmungen geben, «die auch erfüllt werden müssen», meinte Moldenhauer. Dazu müssten alle beitragen. «Wir haben eigentlich alles festgelegt, es muss nur konsequent umgesetzt werden», betonte der Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV). Zwar seien die meist ehrenamtlich geführten unterklassigen Vereine «das schwächste Glied in der Kette», doch auch sie könnten nicht mehr aus der Verantwortung entlassen werden. Zur Lösung der Probleme speziell in den neuen Ländern brauche der Fußball Partner wie Städte, Länder und den Deutschen Fußball-Bund, unterstrich Moldenhauer.

Die Partie zwischen dem Nachfolge-Club des ersten deutschen Meisters (VfB Leipzig) und der zweiten Mannschaft des Zweitligisten Aue sei auf Grund der vorhergehenden Sicherheitsanalyse nicht als Partie mit erhöhtem Risiko eingestuft worden, erklärte der DFB-Sicherheitsbeauftragte und Task-Force-Chef Helmut Spahn. Als Konsequenz aus der fatalen Fehleinschätzung will der DFB nun in «diesen östlichen Bereichen aktiv auf bestimmte Vereine und Regionen zugehen», betonte Spahn. «Unsere Task-Force muss sich hautnah und unmittelbar mit den Begebenheiten dort befassen», forderte Zwanziger.

Dass die verheerenden Randale in Italien, bei denen ein Polizist getötet worden war, Einfluss auf die Krawallmacher in Leipzig gehabt haben könnten, hält Zwanziger für möglich. Eine Teilschuld sieht er daher auch beim DFB. «Nach den Verhältnissen in Italien hätten wir vielleicht damit rechnen müssen, dass einige aus der Hooligan-Szene die Chance suchen und der Weltöffentlichkeit deutlich machen wollen, dass die deutschen Hooligans nicht schlechter sind als die italienischen», sagte er.

«Italienische Verhältnisse dürfen nicht geduldet werden», sagte unterdessen der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, als Reaktion auf die brutale Straßenschlacht in Leipzig, die den deutschen Fußball ein halbes Jahr nach der friedlichen WM in Verruf gebracht hat. «36 verletzte Polizisten sollten Anlass genug sein, um die Täter konsequent zur Rechenschaft zu ziehen. Es ist skandalös, dass die mutmaßlichen Gewalttäter am Sonntag schon wieder auf freien Fuß kamen», sagte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Wolfgang Speck.

Der Aufsichtsratsvorsitzende des 1. FC Lok Leipzig, Frank Müller, denkt trotz der erneuten Krawalle nicht an Rücktritt. «Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Das war eine abgesprochene Sache gewaltbereiter Fans», sagte er und kündigte eine Sitzung des Vorstandes und des Aufsichtsrates an. «Ich habe Angst um den Verein», sagte Müller und fordert Hilfe von der Politik, «denn bisher kam nichts».
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herthaner

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Montag, 12. Februar 2007, 18:51

mal ein denkanstoß:
ich glaube es hat etwas da mit zu tun das sowohl im osten als auch in catania (sizilien) hohe arbeitlosigkeit und somit auch perspektivlosigkeit herscht und die leute eher zu solchen taten fähig sind auls leute aus mittelstand
Reporter: "Herr Götz haben sie so einen Spielabbruch wie heute (Hertha vs. Stuttgarter Kickers) schonmal erlebt?"

Götz:" Sie wissen doch ich habe 2 Jahre in der Türkei gespielt"

vitus

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Montag, 12. Februar 2007, 19:04

da könntest du durchaus recht haben!dies mag vielleicht ein auslöser sein,jedoch darf es keine entschuldigung für solche taten sein!
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Carstensg

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Montag, 12. Februar 2007, 19:51

Genau ,aber wir hatten auch wieder ein paar idiot im Stadion ( Strassenbahn)

Rund 120 Eintracht-Fans waren damit Freitagabend vom Stadion Richtung Rathaus unterwegs. Bereits bei der Abfahrt berichtete der Fahrer von Deckenverkleidungen und Lampen, die herabgerissen wurden.

Kurz vor dem Hagenmarkt endete die Fahrt abrupt. Eine der Scheiben war herausgedrückt worden und zerschellte auf der Wendenstraße. Bereitschaftspolizei räumte den Wagen. Polizei sperrte die Wendenstraße halbseitig, damit die Feuerwehr die scherbenübersäte Straße reinigen konnte.

Wie Graffam sagte, werde der Unternehmensvorstand heute den Vorfall diskutieren. Weil es sich bei der zerstörten Scheibe um eine Sonderanfertigung handelt, werde der Anhänger "für Wochen" ausfallen.

Die Bereitschaftspolitzei hat die Personalien eines "Heranwachsenden" aufgenommen. Er wird den Eintracht-Fans der Kategorie A zugerechnet, die als "nicht gewaltbereit" gelten. Der junge Mann sei den Beamten, so die Polizei, "bekannt

Der Bericht Braunschweiger Zeitung


Mfg Carstensg
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vitus

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Dienstag, 13. Februar 2007, 14:31

Polizei droht Hooligans mit dem Einsatz der Schusswaffe

Polizei droht Hooligans mit dem Einsatz der Schusswaffe

"Purer Zufall, dass es keine Toten gab", sagt der Chef der Polizeigewerkschaft dem Abendblatt. Spiele vor leeren Rängen?


Alarmiert von der wachsenden Gewalt bei Fußballspielen unterer Ligen vor allem in Ostdeutschland hat die Polizei gestern erstmals öffentlich mit dem Einsatz der Schusswaffe gegen Hooligans gedroht. Nach dem Wochenendspiel des 1. FC Lokomotive Leipzig gegen den FC Erzgebirge Aue II hatten rund 800 Hooligans eine Hetzjagd auf die Polizei veranstaltet. 32 Beamte wurden verletzt. "Dem Fußballmob", so die Gewerkschaft der Polizei gestern in einer Erklärung, "sei offensichtlich nicht klar, dass Polizeibeamte, wenn sie an Leib und Leben bedroht werden, von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen können." Kein Polizeibeamter müsse sich totschlagen lassen, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Konrad Freiberg gestern dem Abendblatt. "Es ist purer Zufall oder Glück, dass es bei diesen Ausschreitungen keine Toten gegeben hat." Unter anderem hätten Randalierer die Tür eines Streifenwagens aufgerissen und auf die Beamten aus nächster Nähe mit einer Schreckschusswaffe geschossen. Für die Polizeigewerkschaft seien die Vorkommnisse in Leipzig ein Beweis dafür, dass sich die Gewaltspirale in der Anhängerschaft der Vereine unterer Ligen weiter dreht. Freiberg: "Wir können nicht künftig zu jedem Kreisklassenspiel mit mehreren Hundertschaften anrücken. Wenn Fußball zur Tarnung von Mordlust wird, ist dieser Sport bald am Ende."

Schwere Vorwürfe macht die Polizei auch dem Verein selbst. "Im Stadion war so viel Pyrotechnik vorhanden, dass von Einlasskontrollen wohl kaum die Rede gewesen sein konnte. Wenn Vereine das nicht in den Griff bekommen, dürfen sie sich nicht darüber beschweren, wenn sie künftig wie in Italien ohne Zuschauer spielen müssen." Am Wochenende waren in den italienischen Profiligen mehrere "Geisterspiele" angesetzt worden, nachdem ein Polizist bei Krawallen am Rande des Erstligaspiels in Catania ums Leben gekommen war.

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Theo Zwanziger, reagierte gestern entsetzt auf die Ausschreitungen in Leipzig. "Ich würde die Spiele in Sachsen am nächsten Wochenende als Zeichen der Solidarität mit den Polizeibeamten absetzen. Das sind unsere Freunde, die anderen sind unsere Feinde, damit die Gefechtslage klargestellt ist", sagte Zwanziger. Auch Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (CDU) hat Konsequenzen angekündigt, erwägt jetzt Spiele vor leeren Rängen: "Dies ist sicher keine Lösung für das Gewaltproblem an sich, würde aber zum Nachdenken anregen." Solche Gewalttäter seien keine Fans, sondern Kriminelle. Die Vereine forderte Jung auf, in Zukunft nur noch zertifizierte Sicherheitskräfte in den Stadien einzusetzen.
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Dienstag, 13. Februar 2007, 16:57

Es ist einfach zum kotzen was sich einige Fans erlauben... X(
Aber leider kann man es diesen Idioten einfach nicht klar machen was die da eigentlich veranstalten weil die es einfach nicht kapieren wollen bzw. können (denn wer so eine Scheiße veranstaltet der kann im Kopf einfach nicht mehr ganz normal sein)! Bei solchen Aktionen spielt es keine Rolle ob diese Leute aus sozial schwächeren Schichten stammen oder weniger Geldverdienen...bei solchen Aktionen sieht man nur das diese Leute absolut ein Rad abhaben.

Warum sperrt man die italienischen und deutschen Hooligans nicht einfach in einen riesen Käfig mit einem Zaun drum rum und wartet hab bis sie sich gegenseitig umgebracht haben?!?! ...
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vitus

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Dienstag, 13. Februar 2007, 17:26

Sachsen sagt Spiele ab!

Sachsen sagt Spiele ab!
Nach den Krawallen in Leipzig macht der sächsische Fußball-Verband jetzt ernst!
Heute sagte das SFV-Präsidium auf einer außerordentlichen Sitzung den 16. Spieltag der Sachsen-Liga (Landesliga Männer) komplett ab. Dazu wurden im Bezirksverband Leipzig sämtliche Pflichtspiele der Männer abgesetzt. Dies betrifft neben der Bezirksliga und den Bezirksklassen auch den gesamten Spielbetrieb in den jeweiligen Kreisen.Auch das ursprünglich am Samstag angesetzte Pokalviertelfinale zwischen dem FC Sachsen Leipzig und dem VfB Auerbach 1906 fällt aus.
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, der öffentlich für eine Absage plädiert hatte: „Ich freue mich, dass sowohl die Partien der Landesliga als auch alle Spiele im Männerbereich des Bezirkes Leipzig abgesetzt werden. Die Vereine der zuletzt von den Ausschreitungen betroffenen Region setzen ein deutliches Zeichen der Solidarität in Richtung der Polizei und zeigen, dass Gewalt in und um die Fußballplätze Sachsens nicht toleriert werden kann.“
Die Polizei schließt einen Schusswaffengebrauch zum eigenen Schutz nicht mehr aus. „Kein Polizeibeamter muss sich totschlagen lassen“, warnt Konrad Freiberg, der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft. „Wenn Fußball zur Tarnung von Mordlust wird, ist dieser Sport bald am Ende.“

Um die Gewalt in den Griff zu bekommen, stellt Zwanziger eine drei Punkte umfassende Prioritätenliste vor:

• „Im Osten müssen sichere Stadien stehen, sonst können wir auf dieser Ebene keinen Fußball mehr spielen.“

• „Wir brauchen eine intensivere Fanarbeit.“

• „Die Vereinsstrukturen müssen funktionieren und zwischen Gut und Böse unterscheiden können.“
Zwanziger weiter: „Wenn es nicht gelingt, diese radikalen Gruppen von anderen zu trennen, dann wird es dort keinen Fußball mehr geben!“

Erste Maßnahme könnte sein, dass Lok Leipzig, 1987 immerhin Europacup-Finalist gegen Ajax Amsterdam (0:1), von seinem maroden Bruno-Plache-Stadion in die moderne und sichere Leipziger WM-Arena umziehen muss.

Damit die Fußball-Terroristen schnell zur Rechenschaft gezogen werden können, verlangt der sächsische Staatskanzleichef Hermann Winkler (CDU) „schnelle Prozesse und eine harte Hand des Gesetzes“.
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tom

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Dienstag, 13. Februar 2007, 18:39

an italien sollte man sich ein beispiel nehmen, was die maroden stadien angeht. bis auf drei teams, sind alle saniereungsbedürftig. die anderen haben audlagen bekommen.
doch leider ist es damit nicht getan. der verein muss einfach mehr machen. ich wäre sogar dafür, im wiederholungsfall den verein aus dem laufenden spielbetrieb zu nehmen.
ich verstehe das sowieso nicht, warum es dieses gewaltpotenzial nur im fussball gibt. zumindest so massiv! wir tun uns doch damit keinen gefallen.
tom

vitus

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Mittwoch, 14. Februar 2007, 20:41

Vorhin im ZDF : Ausschreitungen von Deutschen und Holländern in der Bremer Altstadt vor dem Spiel.Herr Zwanziger Sie sind jetzt gefragt
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Mittwoch, 14. Februar 2007, 20:58

hier mal ein beispiel,wie diese hoolös(oder auch ultras)für neue mitglieder werden!dies hab ich grade als e-mail bekommen!

Moin vitus17,

mit der im Februar erschienenden Erstausgabe des "Blickfang Ultra" soll von nun an regelmäßig im 2-3 Monats-Takt vorwiegend die deutsche Ultraszene sowohl beleuchtet als auch tiefgründig ausgeleuchtet werden. Mittels ausführlichen Interviews, Gedanken zu diversen Themen - welche uns Ultras und zugleich alle engagierten Kurvengängern bewegen - Statements respektive Kommentaren zum aktuellen Zeitgeschehen in den Stadien und natürlich Spielberichten soll Ultra endlich zu dem gemacht werden was es ist: Eine Sache, der wir uns alle nicht entziehen können. Tag & Nacht denken wir an unseren Verein, unsere Kurve und unsere Gruppe! Wir werden informieren und reflektieren - jedoch wollen wir keiner Gruppe die Plattform für überzogene Selbstdarstellung bieten sondern vielmehr der Subkultur Ultras endlich dazu verhelfen, sich vor allem kritisch mit der eigenen Kurve und auch nicht zuletzt mit sich selbst auseinander zusetzen!

In der ersten Ausgabe findet ihr folgende Themen:
• Interview mit den Boys Saarbrücken (Virage Est)
• Ultras 2006 - Eine Bestandsaufnahme
• Unterwegs: Nizza vs. Sochaux
• Weiterführende Grundsatzdiskussion: Wie autonom darf eine Fankurve sein?
• Klänge aus der Kurve - Infos & Neuigkeiten aus dem In- und Ausland
• Spielbericht: Sturm Graz vs. Rapid Wien
• No al calcio moderno: Ultra-Protest in Polen
• Der Blick aus der Kurve: Ultras Braunschweig
• Die Tragödie von Paris: Bestandsaufnahme & subjektiver Kommentar
• Das sagt die Ultra-Presse: Interviews mit den Machern des "Paten" & "Football Factory"
• Von Athen nach Althen - Buchrezension
• Stadionwelt: Geschichte, Zukunft, Gegenwart - Ein Interview mit den Machern
• Spruchbänder - Sinnlos bepinselte Tapeten oder steckt viel mehr dahinter?
• Zwickau vs. Chemnitz - Ein Spielabbruch und seine Folgen
• Der Willkür sind keine Grenzen gesetzt - Stadionverbot a la Deutschland im Jahr 2006
• eine Spezial-Mittelseite mit Corteobildern, aber auch ausreichend Fotos kommen selbstverständlich im Heft auch unter, eben all jenen Sachen, die ein Heft auch optisch zu dem machen, was es sein will...

Das Inhalt wurde komplett in Farbe auf 68 Seiten gedruckt. Das Heft kann absofort bestellt werden:
http://www.shop.die-fans.de/product_info.php?products_id=909

Mit freundlichen Gruß

Stephan Trosien
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jens

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Mittwoch, 14. Februar 2007, 22:54

man sollte die mauer wieder aufbauen mit dach,ich würde sofort helfen!!!

vitus

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Mittwoch, 14. Februar 2007, 23:03

Zitat

Original von jens
man sollte die mauer wieder aufbauen mit dach,ich würde sofort helfen!!!

achja?also willst du alle ossis über einen kamm scheeren?du meinst also,dass die alle so sind ja?ich komme zufälligerweise auch aus den neuen bundesländern.und auch wenn du jetzt vielleicht überascht bist,ich bin kein hooligen und verurteile solche leute,die den fussball durch gewalt in verruf bringen!
1995-1996 Greifswalder SC(D) 1999-2000 Blau-Weiss Greifswald(C) 2001-2002 Greifswalder SC(B) 2003-2005 Blau-Weiss Greifswald(A)KL/BZL 2005- SV Gützkow Kreisoberligal(Kreispokal05u06)http://www.sv-guetzkow.de/

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