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Carstensg

Fortgeschrittener

  • »Carstensg« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 10. Oktober 2007, 11:39

Tod der Bundesliga

Hi

Ich habe grade im Kicker den Artikel von kicker-Kolumnist: Thomas Berthold gefunden !

Und muss zugeben das der Mann wohl leider recht hat :!:

Hier mal sein Aussage

Oje, mein Ex-Klub VfB. Auf den Spuren des HSV, der 2005/06 erst Champions League und dann gegen den Abstieg spielte. Ein Szenario, das sich jetzt in Stuttgart zu wiederholen droht. Adlerauge sei wachsam. Der VfB hat vor allem einen großen Fehler begangen: Es wurde völlig falsch investiert. Mittelmaß statt Spitzenklasse. Gledson, Bastürk, Ewerthon oder Marica - sie sind nicht die Spieler, die einen nationalen beziehungsweise internationalen Topklub ausmachen.

Vor allem international fehlt die richtige Qualität. Nicht nur beim VfB. Auch bei Schalke oder Bremen. Wir sind in der Königsklasse nur noch ein Sparringspartner. Ich weiß gar nicht, was es nach dem mühevollen Sieg über Trondheim zu jubeln gab. Ich habe mich geärgert über die Selbstzufriedenheit beim VfB nach dem 0:2 gegen Barca. Wenn die Spanier ernst gemacht hätten, hätte Stuttgart ein Debakel erlebt. Dass alle drei Klubs über Kräfteverschleiß klagen, ist symptomatisch. Das ist nicht nachvollziehbar und höchst bedenklich. Und jetzt die Freude, weil unsere UEFA-Cup-Klubs gegen Vereine, die man auf der Landkarte suchen muss, die Gruppenphase erreicht haben. Oje oje, oje - sensationell, wie sich alle Sand in die Augen streuen.

Das gehört aber zur Mentalität im deutschen Fußball. Alle schmoren im eigenen Saft. Die Liga neigt zur Selbstüberschätzung. Die DFL, die einerseits neue Geldquellen sucht, ist andererseits nicht bereit, neue Wege zu gehen. Dass sie sich ausländischen Investoren verschließt, ist falsch. Von Geldwäsche wird dann gesprochen, von zu großer Einflussnahme. Das ist weltfremd. Beispiel Jena: Wenn jemand zig Millionen in einen Klub stecken will, warum soll derjenige dann nicht auch einen Geschäftsführerposten beanspruchen? Um auch zu sehen, was mit seinem Geld passiert.

Bei uns wird lieber eine Mono-Kultur gepflegt. Was den Bayern zupass kommt. Sie haben als einzige die Mittel und Möglichkeiten, alle anderen finanziell und sportlich abzuhängen. Und so wirds auch kommen. Bald wird der Meister - FC Bayern - von vornherein feststehen. Die anderen Klubs spielen nur noch um die Plätze. Langeweile pur. Der Tod der Bundesliga

Quelle Kicker
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tom

Torwarttrainer

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2

Samstag, 13. Oktober 2007, 09:50

zum teil hat er wirklich recht. doch im bezug auf den vfb und die cl, muss man ihnen zeit und das sie erst einmal lehrgeld bezahlen zugestehen. held ist ein junger und guter manager, der auch hinzu lernen muss, wie das alles international funktioniert. das wir im internationalen vegleich mit den geldern nicht mithalten können ist wohl klar. doch wenn man auch international bestehen will, muss man auch investieren und eben mal mehr geld ausgeben.

das gleiche sehe ich bei schalke, nur bei bremen nicht. siespielen schon länger in der cl und sollten sich endlich auch mal dort behaupten.
tom

Eisenfaust

Fortgeschrittener

Beiträge: 196

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3

Sonntag, 14. Oktober 2007, 22:28

Die DFL, die einerseits neue Geldquellen sucht, ist andererseits nicht bereit, neue Wege zu gehen. Dass sie sich ausländischen Investoren verschließt, ist falsch. Von Geldwäsche wird dann gesprochen, von zu großer Einflussnahme. Das ist weltfremd. Beispiel Jena: Wenn jemand zig Millionen in einen Klub stecken will, warum soll derjenige dann nicht auch einen Geschäftsführerposten beanspruchen? Um auch zu sehen, was mit seinem Geld passiert
Widerspricht sich der Gute da nicht schon in einem einzigen Satz selber?!

Was bei rauskommt, wird wohl erst die fernere Zukunft zeigen. Gut finde ich das Ganze für den Sport an sich nicht. Ist wohl aber der Zeitgeist und wird sich auf Dauer wohl kaum aufhalten lassen.

Bei uns wird lieber eine Mono-Kultur gepflegt. Was den Bayern zupass kommt. Sie haben als einzige die Mittel und Möglichkeiten, alle anderen finanziell und sportlich abzuhängen. Und so wirds auch kommen. Bald wird der Meister - FC Bayern - von vornherein feststehen. Die anderen Klubs spielen nur noch um die Plätze. Langeweile pur. Der Tod der Bundesliga
Schon wieder komisch - wieso schafft es dann Bayern unter den Umständen eine schlagfertige Truppe zusammenzustellen?!


Zitat

Das gehört aber zur Mentalität im deutschen Fußball. Alle schmoren im eigenen Saft. Die Liga neigt zur Selbstüberschätzung.
Verstehe ich auch nicht so ganz. Es wird doch nicht behauptet, dass wir, also D, die beste Liga haben?!
Ob das unser Anspruch sein muss, sei dahin gestellt. Die anderen Nationen schlafen auch nicht, und ob der deswegen dort betriebene teilw. Ausverkauf soo sinnvoll ist, werden wir (wie oben schon gesagt) erst in ein paar Jahren sehen...

Carstensg

Fortgeschrittener

  • »Carstensg« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 511

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4

Dienstag, 16. Oktober 2007, 09:41

Zitat


Widerspricht sich der Gute da nicht schon in einem einzigen Satz selber?!

Nein wo den ??

Zitat


Schon wieder komisch - wieso schafft es dann Bayern unter den Umständen eine schlagfertige Truppe zusammenzustellen?!

Ich bitte dich ,die spielen im UEFA CUP !!!

Zitat


Verstehe ich auch nicht so ganz. Es wird doch nicht behauptet, dass wir, also D, die beste Liga haben?!
Ob das unser Anspruch sein muss, sei dahin gestellt. Die anderen Nationen schlafen auch nicht, und ob der deswegen dort betriebene teilw. Ausverkauf soo sinnvoll ist, werden wir (wie oben schon gesagt) erst in ein paar Jahren sehen...


Ich sage nur FCB nun spielen wir im Verlierer CUP na wenn das nicht Selbstüberschätzung ist dann weiss ich es auch nicht . Und in der 1 Runde haben die sich ja wohl nicht grade als Top Manschaft verkauft

Mfg
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